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Die Fruchtwasserpunktion oder Amniocentese gehört genau wie die Nabelschnurpunktion und die Chorionzottenbiopsie zur invasiven Diagnostik.
Darunter versteht man alle die Untersuchungsmethoden, bei denen mit Hilfe einer dünnen Hohlnadel Material aus der Gebärmutter entnommen wird. Für den Ausschluss von Chromosomenstörungen, für Molekulargenetische Fragen oder für Untersuchungen bei Verdacht auf kindliche Infektionen oder kindlicher Blutarmut ist die Gewinnung von Zellen, Fruchtwasser, Blut oder Placentamaterial notwendig.

Die Fruchtwasserpunktion wird in 14. bis 22. Schwangerschaftswoche durchgeführt, gegebenenfalls auch später.
Fruchtwasserpunktion  
Die Fruchtwasserpunktion oder Amniocentese gehört genau wie die Nabelschnurpunktion und die Chorionzottenbiopsie zur invasiven Diagnostik.
Darunter versteht man alle Untersuchungsmethoden, bei denen mit Hilfe einer dünnen Hohlnadel Material aus der Gebärmutter entnommen wird. Für den Ausschluss von Chromosomenstörungen, für molekulargenetische Fragen oder für Untersuchungen bei Verdacht auf kindliche Infektionen oder fetale Blutarmut (Anämie) ist die Gewinnung von Zellen aus Fruchtwasser, Blut oder Placentamaterial notwendig.

Die Fruchtwasserpunktion wird ca. ab der 14. bis 22. Schwangerschaftswoche durchgeführt, gegebenenfalls auch später.

Hier erfolgt die Entnahme von Fruchtwasser über eine dünne Hohlnadel. Diese wird unter Ultraschallsicht duch die Bauchdecke der Mutter in die Gebärmutterhöhle eingeführt. Dann erfolgt unter Sogwirkung einer auf die Hohlnadel aufgesetzten Spritze die Entnahme von ca. 15 bis 20 Millilitern Fruchtwasser.

Die Schmerzen sind mit einer Blutabnahme oder Injektion, ähnlich einer Impfung, vergleichbar und etwas geringer als bei der Chorionzottenbiopsie.

Zu berücksichtigen ist ein Fehlgeburtsrisiko von ca. 0,5 Prozent.

Das Ergebnis eine Chromosomenanalyse liegt nach ca. 12 bis 16 Tagen vor.
Der Pränatale Schnelltest (FISH-Diagnostik) oder die PCR Diagnostik für die Untersuchung auf Trisomie 21, 18, 13 und Turner-Syndrom zeigt schon nach 24 bis 48 Stunden ein Ergebnis.
Die Kosten für den Pränatalen FISH-Schnelltest werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen und müssen von den interessierten Paaren selbst bezahlt werden (siehe IGeL-Liste). Dem Schnelltest folgt immer die übliche Chromosomenuntersuchung (Karyogramm)

Im Fruchtwasser können auch das Alpha-Feto-Protein zum weitestgehenden Ausschluss des offenen Rückens oder Antikörper zur Infektionsdiagnostik bestimmt werden.

Nach jeder invasiven Diagnostik empfehlen wir allen Schwangeren, sich etwa 2 bis 3 Tage körperlich zu schonen, sowie auf Sport, schwere körperliche Arbeit und Sex zu verzichten. Es kann auch eine Arbeitsunfähigkeit über 1-2 Tage indiziert sein.
Eine Ultraschallkontrolle innerhalb einer Woche ist anzuraten.

In Fällen mit einer Rhesusfaktor negativen Blutgruppe der Mutter ist eine Rhesusprophylaxe notwendig.

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